FAQ

Was kostet ein Kleingarten?

Vor allem Zeit. Nur so kann ein Kleingarten sowohl den Nutzer als auch Nachbarn und Besucher erfreuen. Freie Gärten an sich werden heutzutage im ländlichen Bereich in der Regel zu einem geringen Entgelt oder kostenlos angeboten.

Als laufende Kosten fallen die Pacht (10 Cent pro Quadratmeter und Jahr), Wasserkosten (reichlich 2 Euro pro Kubikmeter) sowie Kosten für die Stromversorgung (gleiche Tarife wie im privaten Bereich) an. Jeder Gartenpächter zahlt außerdem 50 Euro pro Jahr für die Werterhaltung ein. Davon wird u.a. der Zaunbau bestritten.

Muss ich Pflichstunden leisten?

Pro Garten und Jahr sind 10 Stunden gemeinnützige Arbeit einzubringen – in der Regel zu den Arbeitseinsätzen des Vereins. Für nicht geleistete Stunden sind 15 Euro je fehlender Stunde zu zahlen. Diese Beträge kommen der Vereinskasse zugute.

Wird mir vorgeschrieben, was ich anbauen muss?

Die grobe Regel „ein Drittel Anbaufläche“ gilt noch. Auch beim Kleingärtner ist die Information angekommen, dass Gemüse heutzutage billiger zu kaufen als anzubauen ist. Dennoch sind alle angehalten, etwas an Gemüse oder Obst anzubauen. Und schmecken die Erdbeeren aus dem eigenen Garten nicht irgendwie auch besser als die aus dem Supermarkt? 🙂 Für die Bebauung und Bepflanzung gelten letztlich die Regeln des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner (www.lsk-kleingarten.de).

Darf ich sonst meinen Garten frei gestalten?

Für alle Kleingartenanlagen gilt die Rahmenkleingartenordnung. Grobe Eckdaten: 24 m² dürfen überdacht sein, Pools bis 3 m³ Inhalt und Teiche bis 8 m² Fläche sind erlaubt. Übernachten im Garten ist gestattet, dauerhaftes Wohnen nicht. Für Pflanzen gelten paar Regeln für Höhen und Abstände. Einige Pflanzen, die z.B. Wirtspflanzen für Krankheiten sind, sind verboten. Für nähere Informationen stehen die Vorstände zur Verfügung.

Was ist, wenn ich meinen Garten abgeben möchte?

Ganz einfach: entweder einen Nachpächter anbieten oder Rückbau auf grüne Wiese. Was hart klingt, ist den verbleibenden Kleingärtnern gegenüber einfach nur fair, denn niemand sollte oder möchte zurückbleibende Unkraut- und Geröllwüsten verwalten.

Wie sieht das Vereinsleben aus?

Im Verein herrscht insgesamt ein gutes Miteinander. Wird privat im Garten Hilfe oder Rat benötigt, kann man durchaus andere Kleingärtner fragen oder ansprechen.

Die offiziellen Aktivitäten des Vereins sind zum einen die ca. alle 4 Wochen stattfindenden Arbeitseinsätze; zum anderen die ein oder zweimal im Jahr angesetzten Versammlungen. Diese fanden zuletzt im Vereinsgarten oder in einem Hohndorfer Gasthaus statt. In den letzten Jahren wurden überdies einige gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt, wie z.B. das Brauchtumsfeuer im Frühjahr, das Herbstfest oder ein Grillen zu Silvester. Bei den teilnehmenden Gartenfreunden kamen diese Veranstaltungen stets gut an.